Kategorienarchiv: Allgemein

Wenn ich jetzt schriebe, eine Ära geht zu Ende, untermalt mit epischer Musik, ein Sonnenuntergang als Hintergrundbild – dann würde ich mir selbst einmal den Puls fühlen und mich fragen, was für Zeug ich mir so einwerfen würde. Also lassen wir das mit der Ära, der Musik (etwas von “Two Steps From Hell” hätte aber schon etwas) und dem Hintergrundbild (aber ich liebe doch Kitsch….). Aber das wäre nicht ich. Ergo konzentrieren wir uns auf das Wesentliche und schieben den Rest zur Seite.

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Wenn man fotografiert, verfolgt man in der Regel ein Ziel. Man hat grob ein Ergebnis im Kopf, wo man hin will. Das gilt beruflich wie privat. Die Technik, die uns heute in Form von Hard- und Software zur Verfügung steht, erlaubt es uns, viele Fehler oder auch Ungenauigkeiten bei der Aufnahme auszugleichen. Allerdings bedeutet das: Nachbearbeitung. Für den Berufsfotografen ist die Zeit auch Geld, das er einsetzen muss, für den Amateur zumindest “nur” die Zeit. Also sollte man doch versuchen, schon bei der Aufnahme möglichst das fertige Bild in der Kamera zu haben. Klingt einfach, hat aber auch seine Fallstricke.

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Im Laufe seines fotografischen Lebens “fällt” man über viele unterschiedliche Dinge, die einen mal mehr, mal weniger inspirieren. Die man mal umsetzt und mal eben auch nicht. In meiner Jugend, also im letzten Jahrtausend, waren neben den “klassischen” analogen Kameras auch Polaroidkameras, aka Sofortbildkameras, beliebt. Auch ich fand es sehr faszinierend, ein Bild zu schießen und kurz darauf selbiges in Papierform in Händen zu halten. Bei dem Gedanken ist es allerdings geblieben und es zog keine Polaroid bei uns ein.

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Im letzten Beitrag hatte ich mich ja etwas enttäuscht über die Daten der Foto-CD von Rossmann gezeigt. Das hat sich an sich auch nicht geändert. Meine Erwartung war hier doch eine andere. Ich hatte jetzt nicht gedacht, dass ich die Bilder in 24MP ausgeliefert bekomme. Mir ist schon klar, dass das Scannen von Film seine Zeit kostet und je höher aufgelöst, desto länger dauert das. Zudem fehlt mir auch die nötige Kenntnis, bis zu welcher Auflösung es überhaupt sinnvoll ist, Film zu scannen. Ich meine gelesen zu haben, dass die heutigen Sensoren längst die Auflösung von Film überholt haben.

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Vor einiger Zeit hat mir mein Vater seine analoge Fotoausrüstung von Nikon vermacht. Bevor er sie irgendwohin verschenkt oder sonst wie weggibt, habe ich mal vorsichtig Interesse bekundet, und nur liegt hier altes, aber bewährtes Gerät. Darunter war auch eine F4, zu ihrer Zeit Nikons Flaggschiff für den professionellen Einsatz. Ich war neugierig, ob sie wohl noch ihren Dienst tun würde. Also Akkus eingelegt und eingeschaltet.

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Vor ein paar Monaten hat Adobe ein Update für Lightroom herausgebracht, genauer für Lightroom Classic, das ich in der Regel am Rechner verwende. Dieses Update beinhaltete KI-basiertes Entrauschen – und, man muss es so sagen, es ist leider geil. In den letzten Tagen habe ich mal ein wenig damit experimentiert, und möchte Euch hier einmal ein paar Vergleichsbilder zeigen.

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Wenn man sich diese Webseite betrachtet, darf man die Frage stellen, was ist das hier eigentlich? Ist es eine gewerbliche Webseite eines Fotografen der seine Dienste anbietet? Oder vielmehr ein persönliches Fotoblog, das darüber hinaus auch noch sehr schwarz-weiss-lastig ist. Ja, die Frage ist berechtigt und ich habe da lange darüber nachgedacht, zumal einerseits das Projekt #WeeklyBoys ausläuft, das nächste mit #be_weekly aber schon in den Startlöchern steht. Was also passiert hier?

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Seit Ende Dezember bin ich mit der Fujifilm X100V unterwegs und habe sehr viel Freude an ihr. Zumal sie ja auch mein Werkzeug für das #WeeklyBoys-Projekt ist. Meine Sonys habe ich seither nicht wieder in der Hand gehabt, allenfalls um mal den Akkustand zu kontrollieren. Jett im Urlaub hatte ich aber dann doch mal wieder Lust auf Ultraweitwinkel.

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Wir sind schon in der fünften Woche, kommen “nur” noch 47 😉 . In dieser Woche sind noch einmal direkt vor unserer Haustür unterwegs und das macht mir bewusst, wie genial wir wohnen. Einerseits total ländlich, andererseits mit dem Auto in vier Minuten im Gewerbegebiet zum Einkaufen oder in sechs Minuten am Stadtstrand. Wir haben das wirklich gut und dafür sind wir auch sehr dankbar. Mein Thema heute ist: Wald.

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2020 werden wir wohl nicht so schnell vergessen, wie auch. Wird uns das was dieses Jahr begann noch mindestens bis ins kommende Jahr begleiten – wenn nicht noch länger. 2020 war ein Jahr der Herausforderungen, auch für uns Fotografen. Ich habe mir überlegt, ob und wenn ja was für einen letzten Blogpost ich zum Jahresabschluss schreiben soll, welche Bilder ich zeigen will. Top of the pops oder eher was anderes. Fotografisch war es ein sehr gemixtes Jahr, selbst privat habe ich weniger fotografiert als sonst, was sich im nächsten Jahr hoffentlich wieder ändert, allein schon durch das kleine Projekt WeeklyBoys.

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