Fotoversicherung – ja oder ja?

Für viele Dinge im Leben hat man heute eine Versicherung. Autofahrer haben mindestens mal eine Haftpflicht-, in der Regel aber auch noch eine Kaskoversicherung dazu. Dann gibt es noch so Dinge wie Privathaftpflicht-, Rechtschutz-, Gebäude und Zusatzversicherungen die man heute so brauchen kann. Aber was ist denn mit der Fotoausrüstung?

Sicher, wer eine einfache kleine digitale Kamer für wenige Euros sein eigen nennt, die dann und wann mal für ein paar Schnappschüsse benutzt wird, da stellt sich die Frage sicher nicht. Denn da ist es sicher günstiger im Falle eines Falles eine neue Kamera zu kaufen. Aber wenn die Ausrüstung im mittleren dreistelligen Bereich liegt, dann kann man zumindest schon einmal einen Gedanken an eine Versicherung verschwenden.

Zumindest wer mit seinem Fotoequipment Geld verdient, der sollte ernsthaft über eine Versicherung nach denken. Denn wenn man im Einsatz ist kann es einfach passieren, dass man mal irgendwo hängen bleibt und plötzlich macht die das Objektiv oder die Kamera unerfreuliche Bekanntschaft mit dem Erdboden. Und auch wenn die Profiboliden sehr robust gebaut sind – sie sind nicht für „Fallstudien“ ausgelegt. Und der geneigte Leser merkt, es geht durchaus auch um Fälle, wo man selbst den Schaden verursacht. Es geht nicht nur im Diebstahl der Ausrüstung, sondern auch wenn in der Hektik einmal etwas schief geht.

Natürlich gehen wir mit unserem Werkzeug so um, dass es möglichst lange hält. Aber das funktioniert leider nicht immer, da wird das Material auch schon mal gefordert. Als Amateur kann ich mir Rücksicht auf meine Ausrüstung leisten. Das schlimmste was passieren kann ist, dass mir ein Foto entgeht. Aber auch wenn man die Fotografie als Hobby betreibt kann schon mal etwas ins Auge gehen. Und auch im Amateurbereich wird viel Geld in das Equipment gesteckt. Und wenn ein 70-200 2.8 aus dem Hause Nikon oder Canon falsch behandelt wird (siehe „Fallstudie“), dann sind mal schnell mal bis zu 2.000 Euro Schrott. Und ob die eigene Hausratversicherung den Schaden trägt sollte jeder mit seiner Versicherung klären. Meistens tut sie das nicht.

Und hier macht es dann Sinn, sich Gedanken über eine Versicherung für das Fotoequipment zu machen. Einfach mal nach „Fotoversicherung“ googeln, in der Regel gibt es auf den Webseiten auch gleich einen Beitragsrechner. Meine Empfehlung? Klares ja zur Versicherung.

Christian Rohweder
Jahrgang 1969, begeisterter Fotomensch, Motorradfahrer und Modellbahner (in Pause - leider).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website benutzen Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos: Datenschutzerklärung
Cookies akzeptieren