Faszinierendes Medium

Bilder begeistern mich. Denn in Ihnen liegt die Kraft, den Menschen Emotionen, Eindrücke und auch Informationen binnen kürzester Zeit zu vermitteln. Schon die Höhlenmenschen vermittelten Informationen als Bild und im Laufe der Zeit wurden Bilder nicht nur Informationsmedium, sondern entwickelte sich immer weiter. Gerade in der heutigen Zeit macht es einfach Spaß, einen Moment, einen Augenblick festzuhalten, um sich später erinnern zu können.

Ich liebe Fotos und ich trage diese Begeisterung mit in meine Arbeit. Egal ob freie oder Auftragsarbeit.

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Workflow für Instagram

Eigentlich scheint es so einfach zu sein, wenn man auf Instagram Fotos posten will: App starten, Bild machen, Filter seiner Wahl drüber legen (oder auch nicht), Betiteln und teilen. Das funktioniert für eine ganze Reihe von Bilder, aber eben nicht für alle.

In den sozialen Medien haben Informationen zu denen eben auch Bilder gehören, eine gewisse Halbwertzeit. Ich meine damit die Zeit die ein Beitrag in einer Timeline „sichtbar“ bleibt, bis er in den unendlichen Fluten von Posts schlicht untergeht. Facebook ist da ziemlich schnell, Instagram noch schneller und ich meine gelesen zu haben dass das nur noch durch Twitter getoppt wird.

Da ist es dann auch nicht so tragisch, wenn das Foto das man mit Instgram macht nicht mehr in voller Auflösung vorliegt die die Handycam bieten würde und zudem durch einen Filter modifiziert ist. Schnappschüsse will man meistens nicht mehr weiter verwenden.

Manchmal postet man (in dem Fall ich) aber auch Bilder, von denen ich im Nachhinein denke, wäre schon schön gewesen, wenn ich dann doch noch zumindest das Handyfoto als Original hätte. In diese Falle bin ich während meines Dänemarkurlaubes nämlich beinahe gerannt und wenn es dann um ein Foto geht welches sich nicht wiederholen lässt, dann ist das ärgerlich.

Deshalb meine Empfehlung für einen Instagram-Workflow an dieser Stelle:

  • Foto mit der Handyeigenen App aufnehmen, zumindest aber mit einer App die das Bild in voller Auflösung und ohne Filter auf dem Telefon speichert.
  • Instagram starten, Bild dort laden und dann wie oben beschrieben verfahren
  • Im Optimalfall das Bild mit einer Kamera aufnehmen, bei der man eben alle Freiheiten der Bildgestaltung hat.

Was ist der Vorteil dieses Vorgehens? Zumindest unter iOS (und ich vermute unter Android ist das ähnlich) nimmt die Instagram-App nur ein quadratisches Format auf, eben in Anlehnung an die alten Sofortbildkameras, die ein quadratisches Bildformat hatten. Das ist ein durchaus spannendes Format, aber nicht immer für alles tauglich was man ggf. noch mit dem Bild machen möchte. Wir haben an dieser Stelle also schon Datenverlust. Der App Zugute halte ich, dass sie dieses quadratische Original zumindest gesondert speichert, so man es in den Einstellungen der App festgelegt hat. So gibt es zumindest ein Quadrat ohne Filter.

Wenn ich aber das Bild noch an anderer Stelle verwenden möchte, so ist das quadratische Format eventuell untauglich, was schade ist. Fotografiere ich das Bild jedoch außerhalb von Instagram mit eben der Handyeigenen Fotoapp, dann fällt diese Beschränkung weg und ich habe für den Bildaufbau alle Freiheiten. Dadurch gewinne ich sogar innerhalb von Instagram Möglichkeiten hinzu. Konnte man ursprünglich tatsächlich nur quadratische Bilder posten, so kann man seit längerer Zeit auch das ursprüngliche Bildformat verwenden. Ganz wie man eben mag.

Wie bin ich jetzt darauf gekommen? In diesem Urlaub habe ich Instagram etwas intensiver benutzt. Und wenn man etwas intensiver benutzt, dann stolpert man auch mal über den einen oder anderen Stein. In diesem Fall war es das folgende Bild, welches ich auf meinem privaten Fotoblog verwenden wollte, aber an sich in einem anderen Format.

Künstlerisch sicher nicht wertvoll, als Schnappschuss für Instagram ok um eine kurze Geschichte dazu zu erzählen, aber für mehr schlicht nicht tauglich. Deshalb habe ich mich hingesetzt und das Bild noch einmal erstellt, diesmal mit meiner Nex-6.

Vorteil in dieser Version: Es liegt mir noch als RAW vor und somit sogar in Farbe falls ich das benötigen würde.

2 Kommentare

Ich mache alle Instagram Bilder mittlerweile außerhalb der App. Entweder mit der Foto-App des iPhones oder noch viel lieber mit der Cam.

Diese lade ich dann auf Instagram über die App FLUME auf dem Mac. Die Bearbeitung (bei mir immer krasses SW) mache ich außerhalb der App. Die Bilder kommen dann fertig in IG rein.

Christian Rohweder am 14. Juni 2017 o 20:58 Antworten

FLUME muss ich mir dann wohl mal ansehen. Die letzten Tage kamen die Bilder entweder aus der Instgram-App selbst oder aus der Sony. In dort per WLAN direkt aufs iPhone und dann ins Instagram.

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