Was aus einem Foto wird – Teil 2

Vor kurzem war ich im Urlaub und es ging nach Pellworm. Eine Insel ohne überflüssige Action, ein Ort zum Energie tanken und mal abschalten. Natürlich geht das bei mir nicht ohne ein Mindestmaß an Fotozeug das mit muss (NEX-6 nebst ein wenig Zubehör) und so habe ich mein Projekt „Pellworm in schwarz-weiß“ weiter verfolgt. Aber aus dem folgenden Bild entstand nicht nur eine s/w-Version, sondern auch eine in Farbe. Und das mit gutem Grund.

Zunächst einmal das Ausgangsfoto, welches ich lediglich bereits auf das spätere Ausgabeformat 16:9 gebracht habe.

Ein Hafenidyll abends um halb acht. Wobei ich zugeben muss, dass mich ein paar Aspekte dazu angeregt haben, hier experimentieren zu wollen. Die Sonnenstrahlen die links durch die Wolken brechen, die Wolken selbst – da geht was fand ich. Und ja, ich wollte ein sehr überzeichnetes Bild. Daher durften die Korrekturen in Lightroom auch „etwas“ heftiger gedreht werden. Der Basislook entsteht aber schon mit dem ersten Regler. Den Weißabgleich habe ich massiv ins warme gezogen, damit hatte ich schon mal diesen goldenen Look. Für das leichte HDR die Lichter und Tiefen angepaßt, Klarheit dazu gegeben und noch etwas Sättigung. Ergebnis:

Einziges Werkzeug: Lightroom. Keine Zusatzmodule. Auch wenn Lightroom mein täglich Brot ist, ich bin immer wieder begeistert was man damit alles anstellen kann, ohne auf Photoshop zurück greifen zu müssen.

Christian Rohweder
Jahrgang 1969, begeisterter Fotomensch, Motorradfahrer und Modellbahner (in Pause - leider).

1 comment(s)

Ein wunderbares Bild, vor allem, wenn man das Ausgangsfoto kennt. Ich mag diese leicht überdrehten Bearbeitungen, die geben manchem Foto erst den richtigen Pfiff. Das Gold passt hier sehr gut zum Motiv.

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