Private Kamera für den Profi?

Wie im letzen Artikel zu lesen habe ich meinen Haushalt im Dezember um eine Sony NEX-6 erweitert. Und da stellt sich natürlich die Frage, wenn man denn schon eine hochpreisige Kamera zur Verfügung hat, muss man dann noch was kleines haben?

Für mich habe ich entschieden: ja. Na klar könnte ich jederzeit mit der schweren Nikon los ziehen und auf die entsprechenden Linsen zugreifen. Aber das bedeutet auch mehrere Kilo an Equipment mit sich herum tragen zu müssen. Und so gern ich das für Auftragsarbeiten tue weil mir dieses Gewicht einfach Freiheiten erlaubt, so gern gehe ich in der Freizeit mit leichtem Gepäck los.

Zudem kommt, dass mit einer kleinen Kamera viel unauffälliger agiert, mehr in die „Touri“-Ecke gestellt und damit nicht weiter beachtet wird. Gerade wenn man Street-Impressionen einfange will ist das sehr hilfreich. Mit der DSLR vor der Nase hat man immer das Gefühl, man könnte sich auch gleich ein Blaulicht auf den Kopf schnallen um Aufmerksamkeit zu erregen. Ok, das mag jetzt etwas überzogen sein, aber ich glaube jeder versteht was ich meine.

Zumal – und das kann ich nur wiederholen – die „kleine“ Sony wirklich sehr leistungsfähig ist, mir Reserven bietet die ich ihr an sich nicht zugetraut hätte. Sie hat mich sehr positiv überascht, das gebe ich gerne zu. Gut, wir reden hier nicht von einer Kamera im 200 Euro-Segment, weil ich schlicht ein paar Ansprüche hatte.

Die Kleine kann man auch einfach mal schnell mitnehmen, in die Tasche stecken. Eine „Immer-dabei“. Ja, ich bin sehr glücklich mit meiner neuen Begleiterin und würde es immer wieder tun. 🙂

Christian Rohweder
Jahrgang 1969, begeisterter Fotomensch, Motorradfahrer und Modellbahner (in Pause - leider).

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