Faszinierendes Medium

Bilder begeistern mich. Denn in Ihnen liegt die Kraft, den Menschen Emotionen, Eindrücke und auch Informationen binnen kürzester Zeit zu vermitteln. Schon die Höhlenmenschen vermittelten Informationen als Bild und im Laufe der Zeit wurden Bilder nicht nur Informationsmedium, sondern entwickelte sich immer weiter. Gerade in der heutigen Zeit macht es einfach Spaß, einen Moment, einen Augenblick festzuhalten, um sich später erinnern zu können.

Ich liebe Fotos und ich trage diese Begeisterung mit in meine Arbeit. Egal ob freie oder Auftragsarbeit.

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Was aus einem Foto wird

Wer meine Bilder kennt, insbesondere auch die freien Arbeiten, in denen ich mich auch mal richtig austoben kann, der weiß dass ich gerne auch in der Nachbearbeitung experimentiere. Und oft wird dann der Ruf nach Photshop laut. Aber das ist gar nicht nötig.

Mein wichtigstes Werkzeug in der Postproduction ist Adobe Lightroom. Quasi für mich das berühmte Schweizer Taschenmesser. Lightroom ist sowohl Bildverwaltung als auch Nachbearbeitungstool (und noch etwas mehr) und ohne könnte ich mir meinen Workflow nicht mehr vorstellen. Seit Version 1.0 kommt die Software bei mir zum Einsatz und ich kann gar nicht mehr ohne.

Damals waren die Bearbeitungsmöglichkeiten schon sehr nett, im Laufe der Zeit sind sie immer besser geworden und Photoshop kommt bei mir nur noch bei komplexen Bearbeitungen zum Einsatz. Zum Beispiel bei Bildmontagen oder wo ich es vorziehe mit Ebenen zu arbeiten, das kann Lightroom nämlich nicht.

Was Lightroom aber unter anderem kann möchte ich an einem Bild zeigen. Hier zunächst die quasi unbearbeitete Version. Das RAW habe ich lediglich in ein JPG konvertiert und auf eine maximale Kantenlänge von 2000 Pixeln verkleinert. Aufgenommen übrigens mit einer NEX-6 bei ISO 800 und dem Sigma 19mm F2.8 EX DN.

Dann habe ich etwas „gespielt“, was ich gerne mache. Die digitale Fotografie bietet uns dankenswerter Weise all diese Möglichkeiten und ich möchte sie nicht mehr missen. Das Ergebnis meiner Spielerei ist das folgende:

Wie zu sehen hat sich einiges verändert. Bildausschnitt verändert, Objektivkorrekturen durchgeführt, Temperatur korrigiert, Tiefen und Lichter angepasst und mit dem Korrekturpinsel den Himmel wieder etwas kühler gemacht sowie Akzente gesetzt. Gerade der Himmel benötigte einen zweiten Anlauf. Die erste Version, die ich ebenfalls veröffentlich habe, kommt noch mit einem sehr blauen Himmel daher. Allerdings ist mir das inzwischen etwas sehr blau, so dass ich hier noch einmal Hand angelegt habe.

Und wie gesagt: kein Photoshop. Nur Lightroom 5. Nach meinen Kameras mein wichtigstes Werkzeug als Fotograf.

 

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