Faszinierendes Medium

Bilder begeistern mich. Denn in Ihnen liegt die Kraft, den Menschen Emotionen, Eindrücke und auch Informationen binnen kürzester Zeit zu vermitteln. Schon die Höhlenmenschen vermittelten Informationen als Bild und im Laufe der Zeit wurden Bilder nicht nur Informationsmedium, sondern entwickelte sich immer weiter. Gerade in der heutigen Zeit macht es einfach Spaß, einen Moment, einen Augenblick festzuhalten, um sich später erinnern zu können.

Ich liebe Fotos und ich trage diese Begeisterung mit in meine Arbeit. Egal ob freie oder Auftragsarbeit.

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Urlaub in 28mm

Sommerzeit ist auch Urlaubszeit und im Gepäck darf natürlich eine Kamera nicht fehlen. Ok, wir hatten dann drei mit, die Nex-6, die R1 und die Leica III – aber das nur nebenbei 🙂

Nein, es war kein fester Entschluss mir eine eigene „Challenge“ aufzuerlegen, eher ein Experiment. Ich mag das Sigma 19mm f/2.8 an meiner Nex-6 sehr gerne und so ergab es sich, dass ich den Großteil der Bilder in Dänemark in eben dieser Konstellation geschossen habe. Und ich habe meine anderen Objektive, die ich dabei hatte, so gut wie nicht vermisst.

Zugegeben es gab zwei Situationen da wanderte das Sigma in die Fototasche und hatte Pause. Zum einen wollte ich ein bestimmtes Bild auf eine bestimmte Art fotografieren und veröffentlichen. Das Ergebnis ist hier zu sehen. Zum anderen muss ich zugeben, dass ich beim Besuch des Legolandes schwach geworden bin. Spätestens nach den ersten Fotos im Miniland musste dann doch das Zoom angeflanscht werden, dafür ist das 19mm, das an der Sony etwa 28mm entspricht, einfach zu weitwinklig.

Den Rest des Urlaubs blieb das Sigma aber drauf und hat einmal mehr bewiesen, dass auch mit diesem „Plastikbomber“ vernünftig fotografiert werden kann. Ich mag diese Kombination sehr, denn natürlich kann man damit die typischen Landschaftsfotos machen, aber durch die relativ große Offenblende eben auch Freisteller fotografieren. Wobei ich mir ehrlicherweise noch eine 1.4er Version wünschen würde. Zudem ist die Kamera mit dem Sigma unauffällig und leicht.

Der letzte „Häuschen-Urlaub“ in Dänemark war schon sehr lange her und eins steht fest: bis zum nächsten dauert es nicht wieder fast 40 Jahre. Und: man kann sich im Urlaub auch auf eine Linse beschränken wenn man bereit ist, auf bestimmte Motive zu verzichten. Streng genommen hätte ich das auch gekonnt. Das eine oben genannte Foto wäre dann zwar nicht entstanden, es hätte ein anderes gegeben, es wäre jetzt nicht so tragisch gewesen. Die Bilder im Legoland, insbesondere im Miniland wo ich gefühlt zwei Tage hätte fotografieren können, hätte es so auch nicht gegeben. Aber manchmal muss man Dinge nicht fotografieren, sondern einfach nur geniessen. Mal sehen ob ich mir das bis zum nächsten Urlaub merken kann. 🙂

2 Kommentare

Kenne ich. Verstehe ich. Challenge ich auch immer wieder. Geht mir auch so.
Mein Urlaubsset ist immer wieder:
Leica Q mit 28mm
und weil ich immer wieder glaube eine Zoom-Kamera zu brauchen noch die Sony RX10 III mit 24-600mm.
Und was passiert?
98% der Bilder sind 28mm. Ich sehe meine persönliche Welt mittlerweile mit 28mm.

Christian Rohweder am 29. Juni 2017 o 07:47 Antworten

Es ist halt auch immer wieder beeidruckend zu sehen, was man glaubt an Equipment mitschleppen zu müssen. Mir ging das 2009 und 2011 so als ich in Boston war. Dabei hatte ich meinen großen Fotorucksack mit D700, 24-120, 70-200, 20mm, Blitz. Was habe ich benutzt? 2009 das 70-200mm einmal beim Whale watching, den Rest der Zeit das 24-120mm, 2011 hatte ich sogar ausschliesslich das 24-120 drauf.

Ja, gerade bei solchen besonderen Reisen würde ich auch heute mit der Sony nicht ausschließlich nur ein Objektiv mitnehmen, aber für einen normalen Urlaub muss man zumindest nicht den kompletten Fotofuhrpark einpacken 🙂

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