Faszinierendes Medium

Bilder begeistern mich. Denn in Ihnen liegt die Kraft, den Menschen Emotionen, Eindrücke und auch Informationen binnen kürzester Zeit zu vermitteln. Schon die Höhlenmenschen vermittelten Informationen als Bild und im Laufe der Zeit wurden Bilder nicht nur Informationsmedium, sondern entwickelte sich immer weiter. Gerade in der heutigen Zeit macht es einfach Spaß, einen Moment, einen Augenblick festzuhalten, um sich später erinnern zu können.

Ich liebe Fotos und ich trage diese Begeisterung mit in meine Arbeit. Egal ob freie oder Auftragsarbeit.

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Welche Kamera darf es denn sein?

Meinen Artikel über das Universalobjektiv kann ich eigentlich 1:1 umschreiben und ersetze einfach nur „Objektiv“ durch „Kamera“. Denn im Prinzip stellen sich hier die gleichen Fragen: Was brauche ich wofür?

Genauso wie die Frage nach dem passenden Objektiv ist auch die Frage nach der Kamera für Fotoeinsteiger immer eine neverending Story. Selbst diejenigen die bereits etwas Erfahrung gesammelt haben stehen vor der Frage, wie es denn weitergehen soll. Und wenn man dann in Fotogruppen fragt, welche denn die nächste Kamera sein soll bekommt man erwartungsgemäß gefühlt tausend Antworten.

Das Problem ist, die richtige ist nicht dabei. Denn oft erfolgt die Fragestellung in der folgenden Form: „Ich habe die Kamera xyz, welche soll ich mir jetzt kaufen?“ Die korrekte Antwort an dieser Stelle sind genau zwei Gegenfragen. Nämlich: in welchem Themenbereich ist man fotografisch unterwegs und viel wichtiger: was schränkt einen an der jetzigen Kamera ein? Das sind die entscheidenden Fragen mit denen sich jeder auseinander setzen muss, der sich weiter entwickeln möchte. Und wenn man sich selbst diese Fragen beantwortet hat kann man die Frage nach dem „wie geht es weiter“ in einem Forum stellen.

Vielleicht ist es gar nicht die Kamera die einen einschränkt, sondern das Objektiv. Denn ein schlechtes Objektiv bringt auch an einer viele Euro teuren Kamera genauso miese Ergebnisse wie an einer Einsteigerkamera. Und im Umkehrschluss kann man mit einer guten Linse auch mit einer Einsteigerkamera sehr gute Bilder produzieren. Das gilt übrigens auch für Kameras, die das Objektiv fest verbaut haben. Gerade hier muss die Kombination passen, denn ein Austausch der einzelnen Komponenten ist nun mal nicht möglich.

Aber dennoch: bevor man nach der Technik fragt, muss die Frage nach dem „Was“ gestellt werden. Es ist letztlich wie bei vielen anderen Dingen des täglichen Lebens: es stellt sich erst die Aufgabe und passend zur Aufgabe suche ich mir dann das Werkzeug was ich zum Lösen der Aufgabe brauche. Und ich kann wirklich nur jedem raten, sich nicht von Hochglanzprospekten und ähnlichem um den Finger wickeln zu lassen. Und auch Verkäufer im Laden haben keine Chance eine passende Kamera zu verkaufen, wenn der Käufer nicht weiß, was er eigentlich damit machen will. Denn um eine Schraube in die Wand zu bekommen benutzt man schließlich auch keinen Hammer – meistens jedenfalls nicht 🙂

4 Kommentare

Starker Artikel – Danke!

Christian Rohweder am 25. März 2015 o 08:16 Antworten

Danke auch. 🙂

Hallo Christian,
weißt du zufällig, wo es diesen roten Trägerriemen gibt?
Der gefällt mir gut 🙂
Gruss von Silke

Christian Rohweder am 23. Juni 2015 o 12:57 Antworten

Jupp, das ist dieser hier: http://lancecamerastraps.com/non-adjust-neck-strap/ 🙂

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